Am 29. Mai 2020 kündigte Sony endlich ein erstes Enthüllungs-Event zur PlayStation 5 an. Bei dem Event sollen vor allem erste Spieletitel für die neue Konsolengeneration ins Rampenlicht gerückt werden. Allerdings scheint Sony in Sachen Spieleveröffentlichung einen anderen Ansatz zu verfolgen, als Microsoft. Wie Jim Ryan, President & CEO von Sony Interactive Entertainment, in einem Interview verrät, verfolgt Sony nicht den Ansatz einer Cross-Gen-Pflicht.

Damit unterscheidet man sich radikal von der Microsoft-Strategie. Das Unternehmen bestätigte bereits, dass in der Übergangsphase zur neuen Konsolengeneration die ersten First-Party-Titel sowohl für Xbox One als auch für Xbox Series X erscheinen sollen. Sony hingegen fährt eine andere Schiene. Demnach wird man den Launch der neuen Generation mit exklusiven First-Party-Titeln für die PlayStation 5 begleiten. Jim Ryan begründet diese Entscheidung mit den neuen Funktionen und Vorteilen, die die neue Generation gegenüber der alten bieten wird.

So bietet der DualSense-Controller neue Möglichkeiten, die der DualShock 4-Controller nicht hat. Auch das 3D-Audio-Feature oder die Möglichkeiten der SSD sind der PlayStation 5 exklusiv vorbehalten. Eine Cross-Gen-Pflicht würde eine optimale Nutzung der verbesserten Funktionen verhindern und damit die Vorteile der neuen Generation verwässern. Es sei Zeit, der PlayStation-Community etwas Neues und Andersartiges zu bieten, das ausschließlich auf der PlayStation 5 genossen werden könne, verriet Jim Ryan im Interview.

Schon am 4. Juni werden wir mehr über die ersten Spieletitel der PlayStation 5 erfahren und zu sehen bekommen. Ob wir uns angesichts der Fokussierung auf die Next-Gen-Spiele auch Details zur Konsole selbst freuen dürfen, etwa den Preis oder das Design, bleibt abzuwarten.  

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