Mit dem Release von The Last of Us Part II hat Naughty Dog ein kontroverses Werk an den Markt gebracht. Die eine Hälfte ist begeistert von Story und Gameplay, während die andere Hälfte viele Entscheidungen heftig diskutiert. Auch in unserer Review stellen wir fest, dass der zweite Teil schwierig zu bewerten ist. Eine vernünftige Diskussion ist natürlich wünschenswert und wird in der Regel auch von Entwicklern begrüßt. Doch in den Tiefen des Internets tummeln sich Menschen, die mehr als einen Schritt zu weit gehen.

Synchronsprecherin Laura Bailey leiht der der kontroversen Figur Abby ihre Stimme. Und allein die Ausführung ihres Handwerks in dieser Rolle ist für manche Grund genug, ihren Hass auf den Charakter gegen die echte Darstellerin zu richten. Über zahlreiche Social Media-Kanäle erhält Laura nun Morddrohungen für Taten, die ihr fiktiver Charakter begeht. Auch Neil Druckman, Creative Director des Spiels, wird schon seit geraumer Zeit mit Hass- und Gewaltnachrichten bombadiert. Dieser massiver Zorn überschreitet jegliche Linie guten Geschmacks und wird selbstverständlich auch vom Hersteller kritisiert.

Wer sich an der Story von The Last of Us Part II ärgert, darf gerne gegen so manche Entscheidung argumentieren oder diese infragestellen. Die Androhung von Gewalt verlässt jedoch jegliches Diskussionsumfeld. Wie es auch schon Naughty Dog in ihrem Tweet betonen, muss dieses Problem an der Wurzel angegangen werden. Der erste Schritt ist solche Aussagen in Social Media auf keinen Fall durch Likes, Shares oder Retweets zu unterstützen.

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