Im Rahmen der diesjährigen Blizzcon gibt es einige neue Informationen zu Overwatch 2. Im Vorfeld kündigte Blizzard bereits an, dass der Nachfolger des beliebten Hero-Shooters nicht dieses Jahr erscheint. Momentan wird vom Entwicklerteam ein Release im Jahr 2022 angepeilt. Die Entwicklung von Overwatch 2, das sich vor allem in Punkto Storymodus stark von seinem Vorgänger unterscheiden soll, scheint wohl gut voranzugehen. Das Team zeigte uns nämlich in einem 40-minütigen Video, welche Fortschritte und Änderungen sie implementieren und testen.

Die Welt braucht immer noch neue Helden

Von Konzeptzeichnungen bis hin zu frühen Modellen gibt das Video einen guten Einblick in die Entwicklung von Spielen. Was muss das Team beim Erstellen neuer Gebiete beachten, welche visuelle Sprache muss man dem Spieler vermitteln? All diese Gedanken legt das Team dar. Ebenso wird dies mit den Änderungen an den Spielweisen verschiedener Helden getan. Vor allem an den Klassen Heiler und Tank wird momentan stark geschraubt. Neue passive Fähigkeiten und überdachtes Gameplay soll die beiden Klassen spaßiger machen. Als Beispiel ist hier Reinhardt aufgefasst. Der Tank, der schon im ersten Teil eine große Rolle in jeder Teamkomposition spielt, ist nun noch gefährlicher. Im ersten Teil war er hauptsächlich für das halten eines Schilds verantwortlich. Mit neuen Änderungen zu seinen Fähigkeiten soll er neben dieser Aufgabe auch deutlich besser austeilen können. Die Entwickler beziehen sich bei diesen Anpassungen auf den Instinkt der Spieler.

Natürlich ist auch der visuelle Aspekt des Spiels angepasst. Ob es nun neue Designs der Charaktere sind, oder die brandneuen dynamischen Wetterereignisse und Tag- und Nachtzyklen. Das Spiel sieht an manchen Stellen wirklich um einiges besser aus als sein Vorgänger. Auch die Charaktermodelle, die schon immer sehr expressiv waren, sind nun fast filmreif in ihrer Umsetzung.

Der Storymodus und dessen Mechaniken werden in dem Video auch aufgegriffen. Vor allem das Thema Charakter-Progression soll hier einen großen Fokus darstellen. Die individuelle Anpassung der spielbaren Helden soll Spielern erlauben, sich aufeinander einzustimmen. Damit ist nicht nur der Spielspaß, sondern auch der Drang zum Experimentieren gesteigert. Daneben sind aber auch die Gegner deutlich diverser in ihrer Herangehensweise. Mehr als hundert Missionen mit verschiedenen Zielen sollen das Spiel abwechslungsreich gestalten und verhindern, dass sich das Spiel nach einem einzigen Grind anfühlt.

Overwatch 2 soll irgendwann nächstes Jahr erscheinen

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