Über die Jahre hinweg durstreiften wir in Assassin’s Creed bereits einige Epochen und erlebten hautnah historische Momente. So streiften wir bereits durch das antike Griechenland und wanderten durch den glühend heißen Sand Ägyptens. Zudem erlebten wir die französische sowie amerikanische Revolution oder besuchten beispielsweise die italienische Renaissance. Selbst die Meeresbrise des goldenen Zeitalters der Piraterie durften wir in Assassin’s Creed IV: Black Flag schnuppern und zuletzt verschlug es uns in Assassin’s Creed Valhalla in die raue und brachiale Epoche der Wikinger. Wohin es als nächstes geht, bleibt abzuwarten, allerdings äußerte der Autor der Reihe sein persönliches Wunsch-Setting.

Eine kulturelle Reise quer durch die Zeit

Der Autor Alain Mercieca verriet in einem Interview mit The Gamer, welches Setting er zukünftig gerne in einem Assassin’s Creed sehen würde. Zunächst sagte er, dass es viele Möglichkeiten gäbe, da es noch einige historische Zeitabschnitte gibt, die das Franchise behandeln könnte, aber besonders angetan ist der Autor von der südamerikanischen Kultur. Zwar kratzte Edward James Kenway bereits an dessen Oberfläche, aber laut Mercieca wurde dieser reichhaltige Kulturteppich diesbezüglich noch nicht ausreichend erforscht und beleuchtet. Es gäbe noch genügend interessanten und historischen Stoff wie die Inkas und die spanischen Konquistadoren. In Black Flag erkundeten wir bereits eine Insel der Karibik sowie ein Stückweit die südamerikanischen Dschungel sowie Maya Ruinen, aber Mercieca würde eher ein Setting Richtung Brasilien anstreben.

Des Weiteren erwähnte er, dass auch kleinere Regionen interessantes Potenzial bieten würden – beispielsweise Malta. Wohin uns der nächste Ableger tatsächlich verschlägt, bleibt abzuwarten, denn letztendlich obliegt es Ubisofts Entscheidung. Die Aussagen des Autors sollten nicht als Bestätigung oder Hinweis aufgefasst werden, da es sich hierbei lediglich um persönliche Wunschäußerungen handelt, die Ubisoft keinesfalls berücksichtigen muss. Wir sollten uns also nicht darauf einstellen, dass uns in absehbarer Zeit ein Ableger nach Brasilien oder Malta reisen lässt. Fakt ist jedoch, dass es noch genügend interessante Möglichkeiten gibt. Bei den Fans stehen jedenfalls die kulturellen Epochen von Japan und China ganz hoch oben im Kurs.

QUELLETheGamer
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Nicole
Nicole ist praktisch als Zockerin geboren, denn schon mit etwa 3 Jahren hatte sie einen SNES-Controller in der Hand und wuchs mit Yoshi’s Island und Donkey Kong Country auf. Seither ist sie leidenschaftliche Gamerin und Sammlerin. Videospiele sind aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken und werden immer tief in ihrem Herzen verankert sein. Da sie mit den Konsolen von Nintendo und PlayStation aufgewachsen ist, ist sie auch heute noch den Konsolen treu ergeben. Ihr Interessenspektrum ist weitläufig und beläuft sich auf viele verschiedene Genres, allen voran allerdings Single-Player-Erfahrungen, die viel Wert und Fokus auf großartiges, mitreißendes und emotionales Storytelling legen. So schlüpft sie schon seit Jahren in die Rollen unterschiedlichster Charaktere und lässt sich von deren Abenteuergeschichten in ihren Bann ziehen und faszinieren.

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