Heute dürfen sich Retrofans und Anhänger der hohen Hüpfkunst auf unsere Review freuen, denn wir nehmen das Remake des SEGA-Jumpers unter die Lupe. Der SEGA-Mega-Drive-Ableger der damals sehr beliebten Wonder-Boy-Reihe kehrt nach über zwei Dekaden auf die Heimkonsolen zurück. Viel hat sich seitdem geändert. Vor allem grafisch und mechanisch sind die Plattformer von heute ein ganz anderes Kaliber. Kann uns Wonder Boy: Asha in Monster World dennoch auch in der Jetzzeit in seine magische Welt verzaubern oder ist der Reihe beim vierten Anlauf der Saft ausgegangen?

Kurze Geschichtsstunde

Monster World IV, im Jahre 1994 für das SEGA Mega Drive erschienen, ist der bisher letzte nummerierte Ableger der Subserie der Wonder-Boy-Reihe. Das hört sich jetzt erstmal kompliziert an und ist es auch. Damals erschien das Spiel nicht einmal außerhalb Japans. Obwohl die westliche Welt und vor allem Europa sehr von SEGA und deren Konsolen und Spielen angetan war, bekamen wir das Abenteuer des grünhaarigen „Wonder Girl“ Asha nie zu Gesicht. Ausschließlich auf Collections oder digitalen Storefronts konnte man Re-Releases dieses Klassikers kaufen. 27 Jahre nach dem Erstverkauf beschert uns das Entwicklerstudio Artdink ein Remake des Spiels. Dafür katapultieren die Entwickler – viele davon waren bereits in der ersten Runde dabei“ – die namensgebende Monster World in die dritte Dimension und versuchen, das Gameplay an heutige Standards anzupassen. Damit liegen sie im Trend, hat doch auch schon Teil drei der Monster-World-Reihe, Wonder Boy: The Dragon’s Trap, die Remake-Behandlung erhalten. Vielleicht feiert die Reihe ja bald ihr großes Comeback. Spirituelle Nachfolger gibt es jedenfalls schon zuhauf.

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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Story
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Charaktere
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Grafik
6
Sound
8
Gameplay
8
Spielspaß
8
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Der Jüngling mit immensem Retro-Wissen. Willst du interessante Kleinigkeiten zu alten Games? Von dem NES über NeoGeo bis hin zum GameCube kann dir Markus bestimmt ein, zwei Sachen erzählen. Hauptsächlich mit Konsolen aufgewachsen ist dies auch immer noch seine Heimat. Vor allem auf Nintendo fühlt er sich wohl und kann deshalb charmanten Artstyles und innovativem Gameplay nicht entkommen. Mit seinem Schnupper-wissen zur Games-Branche dank seiner Zeit im Studiengang "Animation & Game" und seinem Gespür für Glitches erkennt er schnell was ihm gefällt.

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