Revivals, Reboots und die Nostalgie an die frühen 2000er Jahre sind in der heutigen Zeit sehr weit verbreitet. Dieser Abschnitt der Videospielgeschichte gehört für viele nun schon zur Kategorie Retro. Das gilt für Konsolen wie der PlayStation 2, dem Gamecube oder der ersten Xbox. Auch Handheld-Konsolen wie die PlayStation Portable und der DS können unter dem Retro-Banner gezählt werden. Der Stil dieser Zeit, die Musik und die Innovation der Ära sind direkt aus einem kleinen Geheimtipp für den Nintendo DS herauslesbar. Knappe 14 Jahre nach dem Release des Kult-Klassikers erinnert sich Square Enix, dass das Spiel existiert. Die Rede ist hier von The World Ends with You. Erschienen im Jahr 2007 konnte das Spiel die Wenigen für sich gewinnen, die das Spiel anno dazumals gespielt haben. Mit dem brandneuen Nachfolger NEO: The World Ends With You möchte Square Enix die Zeit und dieses bestimmte „Hidden Gem“-Gefühl erneut einfangen und diesmal etwas Großes daraus machen.

Die Ankündigung von NEO: The World Ends with You kam überraschend. Trotz eines Re-Release des ersten Teils hat niemand mit einem gänzlich neuen Spiel in der vergessenen Reihe gerechnet. Neben Gastauftritten in Kingdom Hearts schien es in der Vergangenheit so, als würde Square Enix das Franchise gänzlich vergessen haben. Scheinbar aber haben die Entwickler des ersten Teils das nicht, denn nun haben wir einen direkten Nachfolger, der sich sehr nach „passion project“ anfühlt, was hier auf jeden Fall nichts Schlechtes ist. Die ersten Trailer machten den Fans mit ordentlich Rock und Stil schonmal Heißhunger auf den Titel. Kann NEO: The World Ends with You dieses sehr spezifische Feeling der damaligen Zeit einfangen oder gilt hier Stil über Substanz? Genau das wollen wir in unserer Review zu dem Spiel beantworten.

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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Story
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Stil
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Sound
10
Gameplay
8
Technik
7
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Der Jüngling mit immensem Retro-Wissen. Willst du interessante Kleinigkeiten zu alten Games? Von dem NES über NeoGeo bis hin zum GameCube kann dir Markus bestimmt ein, zwei Sachen erzählen. Hauptsächlich mit Konsolen aufgewachsen ist dies auch immer noch seine Heimat. Vor allem auf Nintendo fühlt er sich wohl und kann deshalb charmanten Artstyles und innovativem Gameplay nicht entkommen. Mit seinem Schnupper-wissen zur Games-Branche dank seiner Zeit im Studiengang "Animation & Game" und seinem Gespür für Glitches erkennt er schnell was ihm gefällt.

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