Der Geist der 2000er

Der Stil des Spiels sollte für Außenstehende das Erste sein was direkt ins Auge fällt. Scharfe Kanten, harte Schatten, eine Comic/Manga-Aufmachung und ein Soundtrack der Kindern der 2000er direkt ins Ohr geht. Grade in Sachen Grafik, Stil und Sound kann NEO: The World Ends with You direkt von Sekunde Eins überzeugen. Selbst im Spiel selbst sind die Umgebungen in Shibuya stilvoll umgesetzt und alles Wichtige sticht heraus ohne unangenehm aufzufallen. Die Welt von NEO: The World Ends with You fühlt sich dank einiger NPCs und Ladenbesitzer belebt an und überzeugt als Setting des Spiels. Jeder Distrikt den es während des Spiels zu besuchen gilt, hat seine eigenen Sehenswürdigkeiten, Shops und Atmosphäre.

Auch wenn man gerade nicht durch die Straßen von Shibuya schlendert, tropft das Spiel nur vor Stil. Grade in den Kämpfen wird das extrem ersichtlich. Gegnerdesigns und Attacken-Animationen stechen ins Auge und machen die Kämpfe manchmal sogar etwas unübersichtlich. Das macht das Kampfsystem, auf das wir später genauer eingehen aber nicht weniger schlecht. Die vielen farbenfrohen Effekte lassen jede Attacke gesehen und interpretiert werden. Verpasst man also einen Gegenangriff ist das meist die eigene Schuld.

  • NEO World Ends Review Grafik 3

Aber was wäre der ganze 2000er Stil ohne die passende Musik? Glücklicherweise ist Musik wohl einer der stärksten Aspekte des Spiels. Jeden Tag, den man in der Handlung spielt, hat seine eigene musikalische Untermalung. Auch Kämpfe haben meist circa drei unterschiedliche Lieder, die das geordnete Chaos passend untermalen. Ob nun Metal, Rock, Pop oder Elektro- NEO: The World Ends with You hätte auch als Album verkauft werden können und es wäre niemandem aufgefallen, dass ein Spiel fehlt. Für Veteranen der Serie gibt es natürlich auch ein paar Remixes und Rearangements. Für die Ohren der Kinder der 2000er gibt es hier also ein Festmahl.

Track: Breaking Free
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ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Story
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Stil
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Sound
10
Gameplay
8
Technik
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Der Jüngling mit immensem Retro-Wissen. Willst du interessante Kleinigkeiten zu alten Games? Von dem NES über NeoGeo bis hin zum GameCube kann dir Markus bestimmt ein, zwei Sachen erzählen. Hauptsächlich mit Konsolen aufgewachsen ist dies auch immer noch seine Heimat. Vor allem auf Nintendo fühlt er sich wohl und kann deshalb charmanten Artstyles und innovativem Gameplay nicht entkommen. Mit seinem Schnupper-wissen zur Games-Branche dank seiner Zeit im Studiengang "Animation & Game" und seinem Gespür für Glitches erkennt er schnell was ihm gefällt.

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